Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Worum geht es?

Mit dem am 1. Januar 2013 in Kraft getretenen neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wurde das alte Vormundschaftsrecht aus dem Jahr 1907 ersetzt und modernisiert. Die neuen Regelungen sowie die Institution der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) sind seither teilweise heftig kritisiert worden. In der Folge hat das Parlament den Bundesrat mit mehreren Postulaten beauftragt, verschiedene Fragen im Zusammenhang mit dem neuen Recht zu überprüfen.

Was ist bisher geschehen?

  • Am 19. November 2014 empfiehlt der Bundesrat zwei parlamentarische Vorstösse zum neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht zur Annahme. Er ist bereit, die Wirksamkeit dieser Gesetzesrevision zu evaluieren (Medienmitteilung).
  • Am 4. Mai 2015 nimmt der Bundesrat vom Stand der laufenden Evaluation des neues Kindes- und Erwachsenenschutzrechts Kenntnis (Medienmitteilung).
  • Der Bundesrat will abklären, wie der Einbezug nahestehender Personen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht verbessert werden kann (Medienmitteilung).
  • Das Bundesamt für Justiz (BJ) setzt eine Arbeitsgruppe ein, um den gesetzgeberischen Handlungsbedarf im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts vertieft abzuklären (Medienmitteilung).
  • Der Bundesrat will die einheitliche Anwendung von Bundesrecht im Bereich des Erwachsenenschutzes verbessern. Er hat am 27. September 2019 die Vernehmlassung zu zwei entsprechenden Vorlagen eröffnet (Medienmitteilung).

Dokumentation

Medienmitteilungen

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Letzte Änderung 27.09.2019

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