Geldspiele

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Die Gesetzgebung über die Geldspiele (Lotterien, Wetten, Spielbankenspiele sowie Geschicklichkeitsspiele) in der Schweiz ist in erster Linie Sache des Bundes (Art. 106 Abs. 1 der Bundesverfassung). Gestützt auf diese Kompetenz hat der Gesetzgeber 1923 das Bundesgesetz betreffend die Lotterien und gewerbsmässigen Wetten (LG) erlassen. Auch das 1998 totalrevidierte Bundesgesetz über Glücksspiele und Spielbanken (SBG) beruht auf dieser Verfassungsgrundlage. Am 11. März 2012 hat das Schweizer Stimmvolk mit 87 % Ja-Stimmen eine neue Verfassungsbestimmung (Art. 106 BV) über Geldspiele angenommen. Auf dieser Grundlage verabschiedete das Parlament im September 2017 mit deutlicher Mehrheit das neue Geldspielgesetz, das die veraltete Gesetzgebung ablöst. Dagegen ergriffen verschiedene Jungparteien das Referendum. In der Volksabstimmung vom 10. Juni 2018 hat sich die Bevölkerung für das neue Geldspielgesetz ausgesprochen. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

Das Bundesamt für Justiz hat Aufgaben im Bereich der Gesetzgebung und führt die Lotteriestatistik.


 
Der Vollzug des Lotteriegesetzes (insb. die Bewilligung und Beaufsichtigung von Lotterien und Wetten) ist im Wesentlichen Sache der Kantone. Wichtigster Ansprechpartner für Fragen zum Lotterie- und Wettbereich ist die Interkantonale Lotterie- und Wettkommission (Comlot).

Lotterie- und Wettkommission (Comlot)
Erlachstrasse 12
CH-3012 Bern
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+41 31 313 13 03
Fax
+41 31 313 13 00
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Der Vollzug des SBG (insb. Konzessionierung und Überwachung der Spielbanken, Strafverfolgung für Glücksspiele gemäss Artikel 3 SBG ausserhalb von Spielbanken) ist Sache der Eidg. Spielbankenkommission.

Eidgenössische Spielbankenkommission
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nach oben Letzte Änderung 10.06.2018

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