Solidaritätsbeitrag

Das Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 (AFZFG) schafft u. a. auch die Rechtsgrundlage für finanzielle Leistungen zugunsten der Opfer. Vorgesehen ist namentlich ein sogenannter Solidaritätsbeitrag. Dieser soll gegenüber den Opfern ein Zeichen der Anerkennung des erlittenen Unrechts sowie Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität sein.

Personen, die sich als Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 betrachten und die ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag geltend machen möchten, müssen ein entsprechendes Gesuch ausfüllen und es beim Bundesamt für Justiz bis spätestens am 31. März 2018 einreichen. Sie können sich dabei von einer kantonalen Anlaufstelle unterstützen lassen oder das Gesuch mit Hilfe der Wegleitung selber ausfüllen.

Die wichtigsten Informationen zum Solidaritätsbeitrag und zum Gesuchsverfahren finden sich im Informationsblatt des Delegierten des EJPD sowie in der Wegleitung. Das Gesuchsformular existiert in zwei Versionen:

Sie können diese Dokumente auch in Papierform beim Bundesamt für Justiz, bei den kantonalen Anlaufstellen oder bei den kantonalen Archiven bestellen.

Die Anlaufstellen können die Gesuchsformulare Solidaritätsbeitrag über den untenstehenden Link zustellen:

nach oben Letzte Änderung 14.06.2017