Kantonale Anlaufstellen

Das Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 verpflichtet die Kantone, kantonale Anlaufstellen einzurichten und zu betreiben. Diese sollen Opfer und Betroffene beraten und sie in Zusammenarbeit mit den kantonalen Archiven bei der Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte unterstützen. Die betroffenen Personen und ihre Angehörigen können sich grundsätzlich an eine Anlaufstelle ihrer Wahl wenden (üblicherweise an die Anlaufstelle ihres Wohnsitzkantons).

Die Anlaufstellen haben folgende Funktionen:

  • Beratung und Unterstützung von betroffenen Personen in Form von Soforthilfe oder längerfristiger Hilfe im Sinne des Opferhilfegesetzes (OHG).
  • Unterstützung bei der Beratung und Aktensuche in Zusammenarbeit mit den Archiven  

nach oben Letzte Änderung 07.01.2019