Kantonale Anlaufstellen

Auf Initiative der SODK haben die Kantone im Jahr 2013 Anlaufstellen eingerichtet, die den Opfern und anderen Betroffenen seither Beratung – meist in Zusammenarbeit mit den kantonalen Archiven – Hilfe bei der Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte bieten. Diese Anlaufstellen hören den Betroffenen zu, wenn sie ihre traumatischen Erlebnisse mitteilen wollen, und beraten und unterstützen sie und ihre Angehörigen bei der Beurteilung ihrer persönlichen Situation sowie in administrativen Belangen. Bei Bedarf vermitteln sie auch Kontakte zu weiteren Fachleuten oder Institutionen.

Weil sich die Arbeit der Anlaufstellen bewährt hat und von allen Beteiligten geschätzt wird, hat das AFZFG entschieden, dass sie ihre Arbeit für die Betroffenen und ihren Angehörigen weiterführt / fortsetzt, wobei sich die Arbeit auf eine gesetzliche Grundlage stützen soll. Die betroffenen Personen und ihre Angehörigen können sich grundsätzlich an eine Anlaufstelle ihrer Wahl wenden (üblicherweise an die Anlaufstelle ihres Wohnsitzkantons).

Die Anlaufstellen haben heute folgende Funktion :

  • Beratung und Unterstützung der betroffenen Personen
  • Hilfe an die betroffenen Personen während des Verwaltungsverfahrens leisten (Vorbereitung und Einreichung des Gesuchs um Gewährung des Solidaritätsbeitrages)
  • Unterstützung bei der Beratung und Aktensuche in Zusammenarbeit mit den Archiven  

nach oben Letzte Änderung 04.07.2017