Unterstützte Organisationen und Projekte

Unterstützte Organisationen und Projekte 2021

Das Bundesamt für Polizei fedpol unterstützt im Jahr 2021 folgende in der Prävention von Menschenhandel engagierte Organisationen:

  • ACT212 Beratungs- und Schulungszentrum Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung (Bern): Zugunsten von ACT212 wurde ein Betrag in der Höhe von CHF 51'600.00 zur Unterstützung der Nationalen Meldestelle gesprochen. Meldungen und Beobachtungen, die Verdacht auf Menschenhandel oder sexuelle Ausbeutung beinhalten, können anonym bei ACT212 deponiert werden. Diese werden beurteilt und an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Für weitere Informationen: Irene Hirzel, Tel. 079 477 80 97, www.act212.ch
  • Aspasie (Genf): Zugunsten von Aspasie wurde eine Finanzhilfe in der Höhe von CHF 48’262.50 gesprochen. Mit dem Beitrag wird das Projekt «Prévention de l’exploitation sexuelle et accompagnement des victimes de traite des êtres-humains aux fins d’exploitation sexuelle à Genève» mitfinanziert. Das Projekt umfasst verschiedene Massnahmen zur Gewaltprävention und -bekämpfung. Für weitere Informationen: Pénélope Giacardy, Tel. 022 732 68 28, www.aspasie.ch 
  • ASTREE Association de soutien aux victimes de traite et d’exploitation (Lausanne): Zugunsten der ASTREE wurde ein Betrag von CHF 65'000.00 zur Unterstützung der Tätigkeiten für die Erkennung von Opfern von Menschenhandel gesprochen. Diese Tätigkeitsbereiche umfassen insbesondere die Sensibilisierung und Schulung der Dienststellen, die mit den in der Prostitution tätigen Personen in Kontakt stehen oder die Personen aus dem Migrations- und Asylbereich betreuen. Mit der Finanzhilfe wird zudem ein von ASTREE betriebener niedrigschwelliger Empfangs- und Beratungsdienst für Migranten unterstützt. Für weitere Informationen: Angela Oriti und Anne Ansermet Pagot, Tel. 021 544 27 99, www.astree.ch
  • Au Cœur des Grottes (Genf): Zugunsten von Au Cœur des Grottes wurde eine Finanzhilfe in der Höhe von CHF 50’000.00 zur Unterstützung der Tätigkeiten für die Identifizierung und Unterstützung von Opfern gesprochen. Diese Tätigkeitsbereiche umfassen Anpassungen und den Ausbau der Dienstleistungsangebote, die Erweiterung der Fachkenntnisse zu Menschenhandel und den Austausch mit anderen Organisationen. Für weitere Informationen: Carine Sakran, Tel. 022 338 24 80, www.coeur.ch
  • CSP Centre social protestant (Genf): Zugunsten von CSP wurde ein Betrag in der Höhe von CHF 36'500.00 zur Unterstützung der telefonischen Melde- und Beratungsstelle für Opfer und Zeug*innen von Menschenhandel gesprochen. Mit der Finanzhilfe wird zudem die juristische und soziale Unterstützung von Opfern unterstützt. Für weitere Informationen: Alain Bolle, Tel. 022 807 07 00, www.csp.ch/geneve/
  • FAS Fondation neuchâteloise pour la coordination de l’action sociale, (Neuenburg): Zugunsten von FAS wurde ein Betrag in der Höhe von CHF 14'975.00 zur Unterstützung des Projektes «Permanence-TEH.ne» gesprochen. Das Projekt fördert die Sensibilisierung sowie den Informationsaustausch von Fachkräften zu Menschenhandel. Mit der Finanzhilfe wird zudem die soziale Beratung und der Empfang von Opfern vor Ort wie auch telefonisch unterstützt. Für weitere Informationen: Steve Rüfenacht, Tel. 032 886 80 01, www.fas-ne.ch
  • FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (Zürich): Zugunsten der FIZ wurde ein Betrag von CHF 170'000.00 zur Unterstützung der spezialisierten Interventionsstelle «Makasi» für Opfer von Frauenhandel gesprochen. «Makasi» ist ein regionales Opferschutz- und Betreuungsprogramm und bietet unter anderem Schutzwohnungen für Betroffene an. Ziel des Programms ist es, den Betroffenen langfristig ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und zu verhindern, dass sie erneut Opfer von Ausbeutung und Gewalt werden. Für weitere Informationen: Lelia Hunziker, Tel. 044 436 90 11, www.fiz-info.ch
  • IOM – Internationale Organisation für Migration (Bern): Zugunsten von IOM wurde eine Finanzhilfe in der Höhe von CHF 67'062.00 zur Unterstützung der Tätigkeiten für die Organisation der Aktionswochen gegen Menschenhandel gesprochen. Der Fokus liegt 2021 auf Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung. Für weitere Informationen: Claire Potaux-Vésy, Tel. 031 350 82 13, www.ch.iom.int
  • TRAFFICKING.CH – Trafficked Victim Unit (Freiburg): Zugunsten von Trafficking.ch wurde ein Betrag in der Höhe von CHF 60'000.00 zur Unterstützung der Tätigkeiten des Vereins gesprochen. Der Verein betreibt ein Schutzhaus, welches allen Kantonen und Behörden rund um die Uhr für Opfer von Menschenhandel zur Verfügung steht. Für weitere Informationen: Stephan Fuchs, Tel. 044 585 35 45, www.trafficking.ch

Letzte Änderung 15.02.2021

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