Wanderausstellung «VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN?»
Die Ausstellung «VERSORGT, VERDINGT, VERGESSEN? Geschichte(n) von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in der Schweiz» erlaubt einen vielstimmigen und zugleich wissenschaftlich fundierten Zugang zu diesem Kapitel der Schweizer Geschichte, welches das Leben von vielen Menschen stark geprägt hat.
Besuchende begegnen persönlichen Lebensgeschichten von Betroffenen und erhalten einen Einblick in den langen Weg der politischen Aufarbeitung. Sie erfahren, wie es zu den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen kommen konnte und welche Folgen sie bis heute haben. Und sie sind eingeladen, sich die Frage zu stellen: Lässt sich vergangenes Unrecht wiedergutmachen? Und was können wir tun, damit sich diese Geschichte nicht wiederholt?
Für Schulklassen wird ein dialogischer Rundgang entwickelt. Die Ausstellung wird von einem Veranstaltungsprogramm begleitet, organsiert durch den jeweiligen Ausstellungsort.
Realisiert wurde die Wanderausstellung von expositionen (Kuration: Detlef Vögeli) und ZMIK (Szenografie) im Auftrag des Bundesamtes für Justiz. Sie ist Teil des Programms «erinnern für morgen».)
Weitere Informationen
Ausstellungssstandorte
Die Ausstellung wird an folgenden Standorten gezeigt:
- 31. Oktober 2025 bis 15. März 2026 im Musée Historique Lausanne
- 14. Mai 2026 bis 23. Oktober 2026 im Museum Luzern
- 4. Dezember 2026 bis 2. Mai 2027 im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
- 4. Juni 2027 bis 24. Oktober 2027 im Castelgrande Bellinzona
- 19. November 2027 bis 13. Februar 2028 im Kornhausforum Bern
