WIR SIND HIER – die Migrationsgesellschaft Schweiz

Mit- und Nebeneinander: Zuwanderung und Wandel in der Agglomeration

Rund 45 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz leben heute in Agglomerationen. An diesen Orten ist die Entwicklung der letzten Jahrzehnte am deutlichsten erkenn- und spürbar.

Die EKM wollte wissen, wie länger ansässige Menschen Zuwanderung und allgemein Veränderungen in ihrem nachbarschaftlichen und weiteren Umfeld, etwa bei der Arbeit, wahrnehmen. Die aufsuchende Studie «Mit- und Nebeneinander in Schweizer Gemeinden – Wie Migration von der ansässigen Bevölkerung wahrgenommen wird» liefert interessante Antworten und zeichnet ein vielfältiges Bild der Befindlichkeiten.

Studien der EKM

«Wir sind hier» besuchte drei Agglomerationsgemeinden: Belp, Le Locle und Agno und trifft politische Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde, engagierte Ansässige und Forschende. Die Diskussionen gehen der Frage nach, warum gewisse Veränderungen Abwehrreaktionen hervorrufen, welchen Stellenwert der lokale Austausch und Begegnungsmöglichkeiten haben und wie Wandel in der Gemeinde kommuniziert und geplant werden soll.


WIR SIND HIER – die Migrationsgesellschaft Schweiz

Episode 10 – Belp – noch immer ein Dorf?

Was Veränderungen im Lebensraum mit der Einstellung zur Migration zu tun haben.

Belp sei noch immer ein Dorf, sagen viele Bewohnerinnen und Bewohner, aber eigentlich ist Belp fast schon ein wenig Stadt. Ganz sicher Agglomeration, und darum auch einem rasanten Wandel unterworfen. Was das alles mit der Einstellung gegenüber Migration zu tun hat, erklären Susanne Ritter-Lutz und Markus Klauser, beide wohnhaft in Belp, der Vizegemeindepräsident Stefan Neuenschwander und Denise Efionayi-Mäder des Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.

20. Mai 2021


NOUS SOMMES LÀ – la société de migration suisse

Épisode 11 – Le Locle – ville ouverte (malgré tout) ?

Comment les changements intervenus dans le cadre de vie influencent l’attitude face à la migration.

Le Locle, autrefois fière cité horlogère, souffre de l’exode des horlogers indépendants. Les bénéfices réalisés par les entreprises qui y sont toujours présentes vont ailleurs. Cette situation se traduit par une faiblesse structurelle et un budget en baisse pour la commune. Mireille Grosjean et Jérome Heim, habitants du Locle, le Conseiller communal Cédric Dupraz et Joëlle Fehlmann, chercheuse au Forum suisse pour l’étude des migrations et de la population, racontent pourquoi le Locle reste malgré tout ouvert à l’égard de tous les immigrés. La discussion est modérée par Vjosa Gërvalla.

20. Mai 2021


NOI SIAMO QUI – la Svizzera società delle migrazioni

Episodio 12 – Agno – i nuovi arrivati – invisibili?

Qual è il legame tra i cambiamenti che avvengono nel proprio intorno e l’atteggiamento assunto nei confronti della migrazione?

Agno è confrontato con numerosi disagi causati dal traffico e sono in molti a lamentarsi dei troppi frontalieri che attraversano il Comune. Nel contempo, i «nuovi arrivati» rimangono spesso invisibili, il che può essere positivo da un lato, ma ha anche dei risvolti problematici, affermano Stefano Rappi e Lara Robbiani Tognina, residenti ad Agno e nelle vicinanze, nonché Thierry Morotti, sindaco, e Gianni d’Amato, professore al Forum svizzero per lo studio delle migrazioni e della popolazione. Con la moderazione di Maria Roselli.

20. Mai 2021


Alle Episoden sind auch zu hören auf Spotify und auf Apple Podcasts.

Letzte Änderung 30.11.2022

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