Bundesamt für Migration

Schengen

Letzte Entwicklungen seit dem 12. Dezember 2008

Mit der Einführung von Schengen wurde der Reiseverkehr erleichtert, insbesondere für Touristinnen und Touristen, für Besucher sowie Geschäftsreisende aus visumspflichtigen Drittstaaten, da sie nur noch ein Schengen-Visum benötigen, welches seit dem 12. Dezember 2008 auch für die Schweiz gültig ist. Seit Inkraftsetzung von Schengen stellt die Schweiz Schengen-Visa aus. Für in der Schweiz lebende Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU/EFTA-Staaten (Europäische Freihandelsassoziation) wurde das Reisen im Schengen-Raum ebenfalls vereinfacht: Wer eine B-, C- oder L-Bewilligung hat, braucht seit dem 12. Dezember 2008 kein Schengen-Visum mehr, sofern er ein gültiges Reisedokument sowie seinen Aufenthaltstitel auf sich trägt. Im Weiteren ist die Schweiz seit der Inkraftsetzung von Schengen gehalten, sich der Schengener Visumpolitik1) anzupassen. Dies impliziert u.a. auch den Abschluss von Visumerleichterungsabkommen und Visumbefreiungsabkommen mit bestimmten Staaten. In einigen Fällen nimmt die Schweiz dies zum Anlass, gleichzeitig ein Rückübernahmeabkommen abzuschliessen. Schliesslich stellt die Schweiz seit Inkraftsetzung von Schengen einen neuen Ausländerausweis (NAA) in Kreditkartenformat aus. Von der Umsetzung dieser Neuerung sind vor allem die Kantone betroffen. Den NAA erhalten Staatsangehörige von Ländern, die nicht der EU oder der EFTA angehören.

 
1) Harmonisierte Visumpraxis bis zu drei Monaten