Bundesamt für Migration

Rückkehrhilfe

Die Rückkehrhilfe ist ein System von Leistungen mit dem die freiwillige und pflichtgemässe Rückkehr von asylsuchenden Personen gefördert wird. Das Bundesamt für Migration (BFM) setzt dieses Instrument mit seinen Partnern, der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und den zuständigen kantonalen Stellen und Hilfswerken um.

Rückkehrhilfe kann von allen Personen aus dem Asylbereich bei den Rückkehrberatungsstellen in den Kantonen, in den Empfangsstellen und im Flughafentransit beantragt werden. Auch anerkannte Flüchtlinge können Rückkehrhilfe erhalten, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehren möchten.

Von der Rückkehrhilfe ausgeschlossen sind Personen, die straffällig geworden sind oder die sich während oder nach dem Verfahren offensichtlich missbräuchlich verhalten haben.

Bestimmte Personengruppen im Ausländerbereich haben ebenfalls Zugang zur Rückkehrhilfe. Es sind dies Opfer und Zeuginnen und Zeugen von Menschenhandel und Cabaret-Tänzerinnen und -Tänzer, die sich in der Schweiz in einer Ausbeutungssituation befinden.

Als Teilmassnahme setzt das BFM mit Hilfe der DEZA in den Herkunftsländern Strukturhilfeprojekte um, die der einheimischen Bevölkerung und den Rückkehrenden gleichermassen zu Gute kommen. Dazu gehören auch Projekte im Bereich der Prävention irregulärer Migration (PiM). Projekte im Rahmen des Mandats PiM verfolgen als Hauptziel einen kurzfristigen Beitrag zur Minderung von irregulärer Migration zu leisten.

Die Rückkehrhilfe umfasst die folgenden Leistungsbereiche: