Archive des Bundes, der Kantone, der Gemeinden sowie private Archive

In den Archiven des Bundes, der Kantone, der Gemeinden, aber auch in privaten Archiven sind bedeutende Aktenbestände vorhanden, welche die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 für die Nachwelt dokumentieren. Das AFZFG schreibt allen Archiven vor, ihre Unterlagen mit Angaben zu Opfern oder Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen aufzubewahren.

Die Archive haben dafür zu sorgen, dass alle Personen mit einem berechtigten Interesse einen einfachen und kostenlosen Zugang zu ihren Akten sowie umfassende Einsicht erhalten. Dies gilt in erster Linie für die Opfer und Betroffenen bzw. nach ihrem Tod die Angehörigen. Auch Personen, die sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas befassen, können Akteneinsicht erhalten.

Das AFZFG gibt den Archiven den Auftrag, Opfer, Betroffene und deren Angehörige bei der Suche nach Akten zu unterstützen. Diese Personen können sich jederzeit direkt mit den Archiven in Verbindung setzen. Alternativ können sie sich auch an die jeweilige kantonale Anlaufstelle wenden, welche dann die Unterstützung und eventuelle Koordination übernimmt.

Die Adressen finden Sie nachstehend:

Nützliche Informationen zum Thema "Akteneinsicht", d.h. zu den Rechten und Pflichten der Betroffenen sowie der Behörden, anderer öffentlichen Organe und Institutionen finden Sie auch in der folgenden Übersicht:

Nützliche Informationen betreffend die Aktensuche finden Sie auch im Leitfaden, den die Guido-Fluri-Stiftung herausgegeben hat:

nach oben Letzte Änderung 13.06.2017