Christina Schmid wird neue Direktorin des Instituts für Rechtsvergleichung

Schlagwörter: Behörden

Medienmitteilungen, EJPD, 02.02.2011

Bern. Der Bundesrat hat am Mittwoch die 51-jährige Christina Schmid auf den 1. März 2011 zur neuen Direktorin des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung (SIR) in Lausanne-Dorigny ernannt. Sie leitet das SIR bereits seit dem 1. Dezember 2009 ad interim.

Nach dem Studium der Rechte an der Universität Bern war Christina Schmid zunächst als Assistentin am Rechtshistorischen Seminar tätig. Seit 1994 arbeitete sie beim Bundesamt für Justiz BJ, seit 2001 als Vorsteherin des Eidg. Amtes für Grundbuch- und Bodenrecht. Daneben war sie Dozentin für Immobiliarsachenrecht und Grundbuchrecht an der Universität Bern. 2006 habilitierte sie sich für Privatrecht, schweizerische Verfassungsgeschichte und Staatskirchenrecht, 2010 wurde sie zur Titularprofessorin ernannt.

Das SIR ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes und beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Es erstellt für Bundesbehörden, Gerichte und Private Gutachten über ausländisches Recht. Ausserdem stellt es Juristinnen und Juristen aus aller Welt seine Bibliothek mit mehr als 300 000 Werken in mehr als 60 Sprachen zur Verfügung.

nach oben Letzte Änderung 02.02.2011

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