Arbeitsverhältnis mit SIR-Direktorin aufgelöst

Schlagwörter: Behörden

Medienmitteilungen, EJPD, 27.11.2009

Bern. Auf Antrag des Institutsrats hat der Bundesrat, vertreten durch die Vorsteherin des EJPD, das Arbeitsverhältnis mit Eleanor Cashin Ritaine, Direktorin des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung, in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Dieser Schritt erfolgt auf Grund unterschiedlicher Auffassungen über die Leitung des Instituts.

Eleanor Cashin Ritaine, die auf den 1. April 2006 vom Bundesrat zur Direktorin des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung (SIR) in Lausanne-Dorigny gewählt worden war, gibt die Leitung des Instituts per sofort ab. Der Bundesrat dankt Frau Cashin Ritaine für ihren Einsatz im Dienst der Rechtsvergleichung, der angesichts der zunehmenden internationalen Verflechtung eine grosse Bedeutung zukommt. Das Institut wird ab 1. Dezember 2009 interimistisch von Christina Schmid, Chefin des Eidgenössischen Amtes für Grundbuch- und Bodenrecht im Bundesamt für Justiz und Privatdozentin an der Universität Bern, geleitet.

Das SIR ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes und beschäftigt rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es erstellt für Bundesbehörden, Gerichte und Private Gutachten über ausländisches Recht. Ausserdem stellt es Juristen aus aller Welt seine Bibliothek mit mehr als 300 000 Werken in mehr als 60 Sprachen zur Verfügung. Der Institutsrat setzt sich aus Vertretern des Bundes, der Lehre und des Kantons Waadt zusammen. Er plant und bestimmt in den Grundzügen die Tätigkeit des Instituts und kontrolliert diese.

nach oben Letzte Änderung 27.11.2009

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