Änderungen im Adoptionswesen haben sich bewährt

Bundesrat veröffentlicht Bericht über Adoptionen in der Schweiz

Medienmitteilungen, EJPD, 01.02.2006

Bern, 01.02.2005. Die mit der Ratifikation des Haager Adoptionsübereinkommens erfolgten Änderungen im schweizerischen Adoptionswesen haben sich bewährt. Die Reduktion der Ansprechpartner und die klare Bezeichnung der zuständigen Stellen erleichtern den Informationsaustausch unter Fachleuten und den Kontakt zwischen Adoptionsinteressierten und Behörden. Diesen Schluss zieht der Bundesrat in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Mit dem Inkrafttreten des Haager Adoptionsübereinkommens am 1. Januar 2003 ist in jedem Kanton nur noch eine einzige Behörde für das Adoptionswesen zuständig, die während des ganzen Adoptionsverfahrens in direktem Kontakt mit den Interessierten steht. Die im Bundesamt für Justiz angesiedelte Zentralbehörde zur Behandlung internationaler Adoptionen koordiniert die Tätigkeit der kantonalen Zentralbehörden und der Adoptionsvermittlungsstellen. Sie ist ferner für die Aufsicht über die Adoptionsvermittlungsstellen sowie für die Kommunikation mit den Zentralbehörden der anderen Vertragsstaaten verantwortlich.

Dank diesen Neuerungen wurden erhebliche Fortschritte erzielt, unterstreicht der Bundesrat in seinem Bericht. Namentlich werden die Situation im Herkunftsland besser berücksichtigt, die Verfahren in der Schweiz vereinheitlicht und die Adoptionsvermittlungsstellen einheitlich überwacht.

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