Lotterieumsatz leicht angestiegen

Lotteriestatistik 2001

Schlagwörter: Geldspiel

Medienmitteilungen, BJ, 19.08.2002

Bern, 19.08.2002. Im Jahr 2001 haben die Schweizerinnen und Schweizer gegenüber dem Vorjahr mehr Lotto gespielt. Während 2000 ein leichter Rückgang gegenüber dem Rekordjahr 1999 zu verzeichnen war, konnte der Umsatz im Jahr 2001 um 44 Mio. Franken auf 1417 Mio. Franken gesteigert werden. Aus der Statistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) geht hervor, dass letztes Jahr pro Kopf 195 Franken für Lose ausgegeben wurden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Zunahme von 4 Franken. Rund die Hälfte der Spieleinsätze wurde als Gewinne an die Spieler ausgeschüttet.

Trotz eines Umsatzrückgangs von 3.2% (Vorjahr Rückgang von 8.8%) erwies sich wiederum das Schweizer Zahlenlotto als umsatzstärkste Lotterie. Dieses wird in der ganzen Schweiz gemeinsam von der Interkantonalen Landeslotterie, der Loterie Romande, der SEVA sowie der Sport-Toto-Gesellschaft durchgeführt. Der leichte Rückgang erklärt sich durch die hohe Zahl von "Sechsern". Als Folge konnten keine grossen Jackpots gebildet werden. Gegen Ende 2001 wurde das Zusatzspiel "ExtraJoker" eingeführt, dessen Reinertrag vollumfänglich der "Expo.02" zugute kommt.

Die Loterie Romande konnte ihren Umsatz um 17.8% auf 381 Mio. Franken steigern, die SEVA verbuchte einen Zuwachs von 7.8% auf 51 Mio. Franken und die Interkantonale Landeslotterie verzeichnete eine Steigerung von 2.9% auf 239 Mio. Franken. Auch die Sport-Toto-Gesellschaft konnte nach einer Umsatzeinbusse im Jahr 2000 einen Zuwachs bei der Toto-X und Toto-R Wette von 5.4% auf 41 Mio. Franken verbuchen. An Festveranstaltungen wurden im Jahr 2001 874 Kleinlotterien mit einem Umsatz von 13 Mio. Franken durchgeführt (Vorjahr: 958 Kleinlotterien / 12 Mio. Franken).

In der Schweiz werden nur Lotterien bewilligt, die gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienen. Die Nettogewinne kommen vor allem der Kultur- und Sportförderung sowie sozialen Projekten zugute.

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