Bundesrätin Metzler-Arnold traf Regierungsvertretungen der Kantone Bern und Jura

Diskussion über den Jahresbericht 2000 der Interjurassischen Versammlung

Schlagwörter: Kantone

Medienmitteilungen, EJPD, 15.05.2001

Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, hat am Montag Abend in Bern die Tripartite zu einer Aussprache empfangen. Diesem Gremium gehören neben der Vertreterin des Bundesrates Mitglieder der Regierungen der Kantone Bern und Jura an.

Zur Diskussion stand der sechste Jahresbericht der Interjurassischen Versammlung (IV, Assemblée interjurassienne). Dabei wurde das in der Versammlung herrschende gute Klima hervor gehoben. Die Teilnehmer bekundeten ihren Willen, die Anstrengungen der IV zu unterstützen. Der Umstand, dass die Regierungen der Kantone Bern und Jura im April ein Rahmenabkommen betreffend gemeinsame Institutionen unterzeichnet haben, ist der sichtbare Ausdruck dieser Haltung.

Von den zehn Resolutionen, welche die Interjurassische Versammmlung im Jahr 2000 verabschiedet hatte, befasste sich die Tripartite namentlich mit der Resolution Nr. 44. Sie ist das Ergebnis von Überlegungen, die in der IV zur Frage der Institutionen angestellt wurden. Diese Resolution bildete Gegenstand eines Meinungsaustausches zwischen den Regierungsvertretern. Die beiden Regierungen werden ihre Stellungnahmen demnächst der IV mitteilen.

Leuba auch 2001 Präsident der Interjurassischen Versammlung

Die Tripartite würdigte das Engagement des Präsidenten, alt Nationalratspräsident Jean-François Leuba, und der Mitglieder der Interjurassischen Versammlung. Leuba bleibt für ein weiteres Jahr Präsident. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und die Regierungsvertretungen der beiden Kantone Bern und Jura besprachen zudem verschiedene Aspekte der interregionalen Zusammenarbeit zwischen Kanton Jura und Berner Jura.

nach oben Letzte Änderung 15.05.2001

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