Umsatz der Lotterien hat in den letzten 10 Jahren um zwei Drittel zugenommen

Lotteriestatistik 1999

Schlagwörter: Geldspiel

Medienmitteilungen, BJ, 13.07.2000

Das Total der in der Schweiz getätigten Lottoeinsätze hat in den letzten 10 Jahren gut um zwei Drittel zugenommen: Während 1990 insgesamt für 806 Mio. Franken Lotto gespielt wurde, betrug 1999 der Umsatz 1378 Mio. Franken. Wie aus der neuen Lotteriestatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) weiter hervorgeht, wurden letztes Jahr pro Kopf 192 Franken für Lose ausgegeben. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine starke Zunahme von 21 Franken. Rund 53% der Spieleinsätze wurden als Gewinne an die Spieler ausgeschüttet.

Als umsatzstärkste Lotterie erwies sich auch im letzten Jahr das Schweizerische Zahlenlotto, das in der ganzen Schweiz gemeinsam von den vier Grosslotterien (Interkantonale Landeslotterie, Loterie Romande, SEVA und Sport-Toto-Gesellschaft) durchgeführt wird. Das Schweizerische Zahlenlotto konnte infolge der Einführung der Mittwochs-Ziehung im Jahr 1997 stark zulegen (Umsatz: 799 Mio. Franken). Nach einem Rückgang um 10% im Jahr 1998 stieg der Umsatz im Jahr 1999 um 9,4% auf 785 Mio. Franken. Demgegenüber verbuchte die Sport-Toto-Gesellschaft bei der Toto-X und Toto-R Wette einen Rückgang von knapp 28% auf 39 Mio. Franken.

Die Loterie Romande konnte ihren Umsatz um 10% auf 276 Mio. Franken, die SEVA um 26% auf 45 Mio. Franken und die Interkantonale Landeslotterie sogar um 43% auf 217 Mio. Franken steigern. 1999 wurden ferner an Festveranstaltungen 1013 Kleinlotterien mit einem Umsatz von 14,7 Mio. Franken durchgeführt (Vorjahr: 1076 Kleinlotterien – 14 Mio. Franken).

In der Schweiz werden nur Lotterien bewilligt, die gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienen. Die Nettogewinne kommen vor allem der Kultur- und Sportförderung sowie sozialen Projekten zugute.

nach oben Letzte Änderung 13.07.2000

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