Elektronische Übermittlung

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Worum geht es?

Die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO), die Schweizerische Strafprozessordnung (StPO) und eine Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) sehen vor, dass Parteien Eingaben bei Gerichten oder Behörden auch in elektronischer Form einreichen können (so insbesondere Art. 130 ZPO, Art. 33a SchKG, Art. 110 StPO). Der Bundesrat wird jeweils ermächtigt, das Format der Übermittlung zu bestimmen. Sodann hat der Bundesrat für Gerichtsurkunden und Parteieingaben Formulare zur Verfügung zu stellen (Art. 400 Abs. 2 ZPO), wobei er diese Kompetenz dem Bundesamt für Justiz übertragen kann (Art. 400 Abs. 3 ZPO).

Was ist bisher geschehen?
  • Am 20. Juli 2009 eröffnet das Bundesamt für Justiz (BJ) die Anhörung zu einem Verordnungsentwurf, der die Modalitäten des elektronischen Verkehrs festlegt (Medienmitteilung Medienmitteilung).
  • Am 18. Juni 2010 setzt der Bundesrat die Übermittlungsverordnung auf den 1. Januar 2011 in Kraft (Medienmitteilung Medienmitteilung)

Dokumentation

Anhörungsverfahren
Formularentwürfe und Musterformulare
Kontakt / Rückfragen
Urs Paul Holenstein, Bundesamt für Justiz, T +41 31 323 53 36, Kontakt