Schweiz und USA teilen sich 9 Millionen USD
Neue Einziehung im Fall Arana de Nasser
Medienmitteilungen, BJ, 22.12.1999
Das Bundesamt für Polizeiwesen (BAP) und die Strafverfolgungsbehörden der Kantone Waadt und Zürich haben beim Vollzug eines amerikanischen Rechtshilfeersuchens auf einer Bank in Zürich rund 9 Millionen USD eingezogen. Es handelt sich um den Ertrag aus dem Drogenhandel, den Mitglieder der kriminellen Organisation Arana de Nasser zwischen Kolumbien und den USA getrieben hatten. Gestützt auf einer in den USA erlassenen, rechtskräftigen Einziehungsverfügung ersuchten die amerikanischen Behörden die Schweiz um die Herausgabe der Hälfte des Betrags. Die andere Hälfte des eingezogenen Betrags wird in der Schweiz unter den Behörden aufgeteilt, die an der Einziehung mitgewirkt haben.
Beim vorliegenden Fall handelt es sich um eine Fortsetzung des Falles Sheila Arana de Nasser, der vor einem Jahr mit der Einziehung von 150 Millionen USD auf der gleichen Bank in Zürich geendet hatte. Auch dieses Geld stammte aus dem Handel mit Marihuana und Kokain zwischen Kolumbien und den USA. Der Gewinn war je zur Hälfte zwischen den USA und der Schweiz aufgeteilt worden. Der Schweizer Anteil der eingezogenen Gelder war zu je 40 Prozent für die Kantone Waadt und Zürich und zu 20 Prozent für den Bund aufgeteilt worden.
Die kürzlich eingezogenen 9,1 Millionen USD werden nach dem gleichen Schlüssel aufgeteilt. Die Summe wird zu zwei gleichen Teilen zwischen der Schweiz und den USA geteilt. Vom Schweizer Teil (4,55 USD) erhalten die Kantone Waadt und Zürich je 40 Prozent (1,82 Millionen USD), der Rest von 20 Prozent (910 820 USD) geht an den Bund.
Beim vorliegenden Fall handelt es sich um eine Fortsetzung des Falles Sheila Arana de Nasser, der vor einem Jahr mit der Einziehung von 150 Millionen USD auf der gleichen Bank in Zürich geendet hatte. Auch dieses Geld stammte aus dem Handel mit Marihuana und Kokain zwischen Kolumbien und den USA. Der Gewinn war je zur Hälfte zwischen den USA und der Schweiz aufgeteilt worden. Der Schweizer Anteil der eingezogenen Gelder war zu je 40 Prozent für die Kantone Waadt und Zürich und zu 20 Prozent für den Bund aufgeteilt worden.
Die kürzlich eingezogenen 9,1 Millionen USD werden nach dem gleichen Schlüssel aufgeteilt. Die Summe wird zu zwei gleichen Teilen zwischen der Schweiz und den USA geteilt. Vom Schweizer Teil (4,55 USD) erhalten die Kantone Waadt und Zürich je 40 Prozent (1,82 Millionen USD), der Rest von 20 Prozent (910 820 USD) geht an den Bund.
